Eine einzige Antwort gibt es nicht, denn Stärke lässt sich auf drei Arten messen. Bei der reinen Basisstärke liegt Finale mit seinen 250 Punkten vorn, allerdings um den Preis, dass der Anwender selbst kampfunfähig wird. Beim tatsächlich angerichteten Schaden kommen Z-Attacken und Gigadynamax-Attacken höher hinaus. Und in der Kampfpraxis setzen sich die Attacken mit Zusatzeffekt durch.
Was die Stärke einer Pokémon-Attacke ausmacht
Wenn im Pokémon-Universum von Stärke die Rede ist, gehen mehrere Begriffe durcheinander. Eine Attacke kann über ihren Basisschaden stark sein, über ihre Zusatzeffekte oder über ihren strategischen Nutzen. Dieser Artikel geht von der reinen Angriffsstärke aus, also von dem Wert, den das Spiel anzeigt, und prüft anschließend, was davon im Kampf tatsächlich ankommt.
Was bedeutet die Stärke einer Attacke?

Jede Attacke besitzt einen Wert namens Stärke, der den möglichen Schaden festlegt. Er wird mit den Statuswerten des Pokémon verrechnet, dazu kommen der Typenbonus (STAB, Same Type Attack Bonus), die Resistenzen und Schwächen des Gegners sowie Faktoren wie Fähigkeiten oder getragene Items. Eine Attacke mit 150 Stärke kann deshalb in bestimmten Situationen weniger ausrichten als eine mit 90.
Die stärksten Attacken nach Typ

Einige Attacken mit den höchsten Basiswerten, nach Typ sortiert:
- Typ Normal: Finale (250), Gigastoß (150)
- Typ Feuer: V-Generator (180), Feuersturm (150)
- Typ Wasser: Aquahaubitze (150), Wellentackle (120)
- Typ Drache: Unendynastrahlen (160), Draco Meteor (130)
- Typ Kampf: Sternensturm (150), Nahkampf (120)
- Typ Psycho: Psychoschub (140), Psychostoß (90)
Einige davon haben ihren Preis: Finale oder Draco Meteor kosten eine Runde oder senken die eigenen Statuswerte.
Die insgesamt stärkste: Sternensturm
Sternensturm, die Signaturattacke des legendären Lauchzelot, kommt auf 150 Basisstärke, ohne dass der Anwender dafür einen Nachteil in Kauf nehmen müsste – das macht sie zu einer der wirkungsvollsten Attacken des Spiels. Ihre Seltenheit und ihre Exklusivität machen sie im kompetitiven Kampf zu einer gefürchteten Fähigkeit.
In der Praxis entscheidet der DPS
Was DPS bedeutet
In der Pokémon-Strategie wird häufig mit dem DPS (Schaden pro Sekunde) gerechnet, um zu beurteilen, was ein Pokémon im Kampf wirklich leistet. In die Rechnung fließen Stärke, Einsatzfrequenz, STAB und Typenverhältnisse ein. Mewtu kommt mit Konfusion und Psychostoß auf 20,918 DPS und liegt damit weltweit in den Top 3.
Die fünf Pokémon mit dem besten DPS
- Deoxys (Angriff): Finsteraura – 21,856 DPS
- Mewtu: Psychostoß – 20,918 DPS
- Rayquaza: Wutanfall – 18,680 DPS
- Lucario: Aurasphäre – 18,621 DPS
- Rameidon: Steinhagel – 18,413 DPS
Stärke ist nicht gleich Wirksamkeit
Eine Attacke mit 150 Stärke macht ein Pokémon noch nicht gefährlich. Fokusstoß oder Zuflucht tauchen im Wettkampf kaum auf, weil ihre Bedingungen zu einschränkend sind. Umgekehrt richten bescheidenere Attacken wie Steinkante oder Spukball großen Schaden an, weil viele Pokémon sie lernen und weil sie zuverlässig treffen.
Fähigkeiten und Items, die die Werte anheben

Fähigkeiten wie Kraftkoloss, Hochmut oder Temposchub steigern die Wirkung einer Attacke erheblich. Ebenso können Items wie der Schwächenschutz oder die Lydzibeere aus einer „normalen“ Attacke eine echte Bedrohung machen. Solche Kombinationen entscheiden darüber, wie viel ein Team im Kampf herausholt.
Stark ist nur, was zum richtigen Zeitpunkt kommt
Welche Pokémon-Attacke die stärkste ist, hängt vom Maßstab ab. Nach reiner Basisstärke liegen Finale und Sternensturm vorn. Strategisch zählen DPS, STAB, Kombinationen und Genauigkeit weit mehr. Die besten Attacken zu kennen ist ein Vorteil, sie im richtigen Moment einzusetzen macht den Unterschied zwischen einem Anfänger und einem erfahrenen Trainer.
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Welche Pokémon diese Attacken tragen, zeigt die Top 10 der stärksten Pokémon.








