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Die 10 stärksten Pokémon

Veröffentlicht am 29.04.2025·Aktualisiert am 17.08.2026·Von Antoine Brault

Szene aus dem Film Pokémon: Der Aufstieg von Darkrai

Ein Ranking der stärksten Pokémon taugt nur etwas, wenn klar ist, worauf es beruht. Dieses hier stützt sich zuerst auf die Summe der Basiswerte, also auf die sechs Zahlen, die die Spiele jedem Geschöpf zuweisen: KP, Angriff, Verteidigung, Spezial-Angriff, Spezial-Verteidigung und Initiative. Das ist das einzige Kriterium, das sich von einer Generation zur nächsten nachrechnen lässt. Lore und Turnierergebnisse entscheiden anschließend die Gleichstände, und davon gibt es an der Spitze viele: Fünf der zehn Ausgewählten kommen auf exakt 680 Punkte. Am Ende setzt sich Arceus mit 720 Punkten und seiner Rolle als Schöpfer durch, vor Mewtu und Rayquaza, deren Mega-Formen bei 780 liegen.

Das Aufmacherbild stammt aus dem Film Der Aufstieg von Darkrai, in dem Dialga und Palkia den Himmel über der Stadt Alamos zerreißen. Dieses Duell zeigt, in welcher Liga die zehn Namen dieser Liste spielen: Geschöpfe, die Zeit, Raum oder Klima verbiegen, und nicht bloß Monster, die gut kämpfen.

Die Basiswerte der zehn im Überblick

Hier stehen sie vom Ersten bis zum Letzten. Angegeben sind die Werte der Grundform: Normalform bei Deoxys, Wandelform bei Giratina, ohne Mega-Entwicklung und ohne Protomorphose.

Rang Pokémon KP Angriff Verteidigung Sp.-Ang. Sp.-Vert. Initiative Summe
1 Arceus 120 120 120 120 120 120 720
2 Mewtu 106 110 90 154 90 130 680
3 Rayquaza 105 150 90 150 90 95 680
4 Dialga 100 120 120 150 100 90 680
5 Palkia 90 120 100 150 120 100 680
6 Giratina 150 100 120 100 120 90 680
7 Deoxys 50 150 50 150 50 150 600
8 Lugia 106 90 130 90 154 110 680
9 Groudon 100 150 140 100 90 90 670
10 Kyogre 100 100 90 150 140 90 670

Die Summe allein sagt nicht alles, die Verteilung zählt genauso viel. Unter den fünf Pokémon mit 680 richtet sich die Reihenfolge danach, was ihre Formen hergeben: Mewtu und Rayquaza steigen per Mega-Entwicklung auf 780, das Trio aus Sinnoh bleibt bei 680, herrscht dafür über Zeit, Raum und Antimaterie. Zwei Ausnahmen sind Absicht. Deoxys steht mit 600 als Einziges darunter und landet trotzdem vor Lugia, weil seine Angriffsform beide Offensivwerte auf 180 hebt, einen Spitzenwert im gesamten Pokédex. Lugia zahlt umgekehrt für sein defensives Profil: hervorragend im Einstecken, weniger gemacht fürs Dominieren.

10. Kyogre

Kyogre, das legendäre Pokémon der Ozeane

Meeresgrund-Pokémon, Typ Wasser, dritte Generation. 4,5 m (14 ft 9 in) bei 352 kg (776 lb), Basiswerte-Summe 670. In den Mythen von Hoenn hat Kyogre die Ozeane ausgehoben, indem es sintflutartige Regenfälle schickte, und sein Duell gegen Groudon stürzte die Region ins Chaos, bis Rayquaza eingriff.

Was es stark macht

Seine Fähigkeit Niesel lässt es regnen, sobald Kyogre das Feld betritt, und das erhöht die Stärke von Wasser-Attacken um die Hälfte. Mit Fontränen, 150 Stärke bei vollen KP, und Ursprungswoge, seiner Signaturattacke mit 110, macht Kyogre aus diesem Regen eine Dampfwalze. Trägt es den Blauen Edelstein, kehrt es in seine Urgestalt zurück: Proto-Kyogre klettert auf 770 Punkte, davon 180 im Spezial-Angriff, und seine Fähigkeit Urmeer erzwingt einen Wolkenbruch, den kein gewöhnliches Wetter verdrängt und der Feuer-Attacken schlicht scheitern lässt.

Im Wettkampf

Sobald ein Format eingeschränkte Legendäre zulässt, ist Kyogre dabei. Sein Regen trägt ganze Teams, und seine spezielle Wucht zwingt den Gegner dazu, eine eigene Antwort einzuplanen, sonst verliert er pro Zug ein Pokémon.

9. Groudon

Groudon, das legendäre Pokémon der Erde

Kontinent-Pokémon, Typ Boden, dritte Generation. 3,5 m (11 ft 6 in) bei 950 kg (2.094 lb), Basiswerte-Summe 670. Als Gegenstück zu Kyogre an Land soll es die Kontinente emporgehoben haben, und sein Erwachen in Pokémon Rubin löst eine Dürre aus, die alles Leben bedroht.

Was es stark macht

Seine Fähigkeit Dürre setzt eine gleißende Sonne ein, die Feuer verstärkt und gegnerisches Wasser schwächt. Seine Signaturattacke Kontinentalklinge, 120 Stärke, trifft im Doppelkampf alle angrenzenden Gegner. Der Rote Edelstein macht daraus Proto-Groudon: 770 Punkte, 180 im Angriff und die bis dahin nie gesehene Typkombination Boden und Feuer. Seine Fähigkeit Endland legt eine extreme Sonne darüber, unter der Wasser-Attacken scheitern, womit sich seine einzige große Schwäche von selbst auflöst.

Im Wettkampf

Proto-Groudon war jahrelang eines der meistgespielten Pokémon im Ubers-Format: Mauer, Angreifer und Anti-Kyogre-Waffe in einem, denn sein Endland überschreibt das Urmeer, wenn es als Letztes auf das Feld kommt. Wenige Geschöpfe haben ein Format so im Alleingang geprägt.

8. Lugia

Illustration von Lugia im Flug über dem Ozean

Tauch-Pokémon, Typen Psycho und Flug, zweite Generation. 5,2 m (17 ft 1 in) bei 216 kg (476 lb), Basiswerte-Summe 680. Der Pokédex der Silbernen Edition erzählt, ein einziger Flügelschlag könne einen Sturm von vierzig Tagen entfachen: Deshalb lebt Lugia tief unter den Strudelinseln von Johto, weit weg von allem, was es zerstören könnte. Die ganze Geschichte steht in unserem Porträt von Lugia.

Was es stark macht

Eine außergewöhnliche defensive Verteilung, 130 in der Verteidigung und 154 in der Spezial-Verteidigung, dazu die versteckte Fähigkeit Multischuppe, die bei vollen KP den erlittenen Schaden halbiert. Die Signaturattacke Aeroschall, 100 Stärke mit erhöhter Volltrefferquote, erinnert daran, dass Lugia auch austeilen kann. Es ist der Wächter der Meere, derjenige, der Arktos, Zapdos und Lavados besänftigt, wenn ihr Streit die Welt aus dem Gleichgewicht bringt.

Im Wettkampf

Lugia gehört zu den besten Mauern der Ubers-Geschichte: Multischuppe, Genesung und Wirbelwind machen daraus eine Festung, die gegnerische Teams zermürbt. Genau dieses Profil kostet es hier einen besseren Platz, denn seine Stärke ist zuerst eine defensive.

7. Deoxys

Deoxys, das DNS-Pokémon aus dem All

DNS-Pokémon, Typ Psycho, dritte Generation. 1,7 m (5 ft 7 in) bei 60,8 kg (134 lb), Basiswerte-Summe 600. Entstanden aus einem Weltraumvirus, das beim Einschlag eines Meteoriten von einem Laserstrahl mutiert wurde, ist Deoxys ein mysteriöses Pokémon und das einzige Außerirdische dieser Liste.

Was es stark macht

Seine Besonderheit besteht darin, die eigene DNS umzuschreiben und so die Form zu wechseln. Die Angriffsform hebt beide Offensivwerte auf 180, bezahlt das aber mit Verteidigungswerten von jeweils 20. Die Initiativeform erreicht 180 in der Initiative, lange der absolute Rekord des Spiels, bis Regieleki in der achten Generation auf 200 kam. Die Signaturattacke Psychoschub, 140 Stärke, rundet das Arsenal des einzigen Pokémon dieser Liste ab, das sich vor jedem Kampf seine Spezialität aussuchen kann.

Im Wettkampf

Angriffs- und Initiativeform wurden aus den Standardformaten verbannt und landeten in Ubers, wo Deoxys lange der ideale Eröffner war: schnell genug, um Einstiegsfallen zu legen, bevor es fällt, oder um als Erstes härter zuzuschlagen als jeder andere.

6. Giratina

Giratina in der Zerrwelt

Abtrünnig-Pokémon, Typen Geist und Drache, vierte Generation. 4,5 m (14 ft 9 in) bei 750 kg (1.653 lb) in der Wandelform, 6,9 m (22 ft 8 in) bei 650 kg (1.433 lb) in der Urform, 680 Punkte in beiden Fällen. Von Arceus wegen seiner Gewalt verbannt, herrscht es über die Zerrwelt, ein Spiegeluniversum, in dem die Schwerkraft keiner Regel mehr folgt. Wir haben ihm einen eigenen Artikel über Giratina und die Zerrwelt gewidmet.

Was es stark macht

Die beiden Formen teilen sich die Arbeit: Die Wandelform steckt mit 150 KP und zwei Verteidigungswerten von 120 ein, die Urform, die es mit dem Platinum-Orb annimmt, schichtet diese Punkte in den Angriff um und bekommt Schwebe, was sie gegen Boden-Attacken immun macht. Die Signaturattacke Schemenkraft, 120 Stärke, lässt Giratina einen Zug lang verschwinden, bevor es durch Schutzschilde hindurch zuschlägt. Als Herr der Antimaterie hält es Dialga und Palkia gemeinsam stand.

Im Wettkampf

Die Urform ist das Schweizer Taschenmesser des Ubers-Formats: Sie räumt gegnerische Fallen ab und blockiert zugleich die Versuche, ihr die eigenen wieder zu nehmen, während die Wandelform gegen physische Angreifer eines der verlässlichsten Bollwerke des Spiels bleibt.

5. Palkia

Dialga und Palkia, die Pokémon von Zeit und Raum

Raum-Pokémon, Typen Wasser und Drache, vierte Generation. 4,2 m (13 ft 9 in) bei 336 kg (741 lb), Basiswerte-Summe 680. Als Gottheit des Raums in den Mythen von Sinnoh und verehrt vom Perl-Klan kann Palkia die Dimensionen nach Belieben verbiegen, und sein Duell gegen Dialga hätte die Realität beinahe zerrissen.

Was es stark macht

Die Typkombination Wasser und Drache lässt nur zwei Schwächen zu, Drache und Fee, ein seltener Luxus für einen Angreifer. Die Signaturattacke Raumschlag, 100 Stärke mit erhöhter Volltrefferquote, zerschneidet den Raum buchstäblich, und der Weiß-Orb verstärkt beide Typen zugleich. Seit Pokémon-Legenden: Arceus besitzt es außerdem eine Urform, die seine Werte neu verteilt.

Im Wettkampf

Palkia prägte die große Zeit des Ubers-Formats in der vierten Generation: schnell genug, um Kyogre und Groudon zu überraschen, vielseitig genug für Hydropumpe im Regen oder Draco Meteor auf alles, was sich bewegt. Es bleibt die beste Drachen-Antwort auf die Wetterkriege.

4. Dialga

Dialga, das legendäre Pokémon der Zeit

Zeit-Pokémon, Typen Stahl und Drache, vierte Generation. 5,4 m (17 ft 9 in) bei 683 kg (1.506 lb), Basiswerte-Summe 680. Der Diamant-Klan von Sinnoh verehrt es als Herrn der Zeit: Man erzählt, die Zeit habe mit seiner Geburt zu fließen begonnen.

Was es stark macht

Die Typkombination Stahl und Drache gehört zu den besten des Spiels: neun Resistenzen, Immunität gegen Gift und nur zwei Schwächen, Kampf und Boden. Dialga ist damit der einzige Drache dieser Liste, der Fee-Attacken nicht fürchten muss. Die Signaturattacke Zeitenlärm, 150 Stärke, kostet einen Zug zum Aufladen, zerlegt aber alles, was nicht darauf ausgelegt ist, sie zu überstehen, und der Blau-Orb verstärkt beide Typen. Auch Dialga hat in Pokémon-Legenden: Arceus eine Urform bekommen.

Im Wettkampf

Mit 150 im Spezial-Angriff hinter einer solchen Typkombination ist Dialga ein Angreifer, gegen den man nicht einfach einwechselt: Draco Meteor, Lichtkanone und Unterstützungsattacken machen daraus einen verlässlichen Baustein für jedes Team mit eingeschränkten Legendären.

3. Rayquaza

Rayquaza, der legendäre Drache des Himmels

Himmelhoch-Pokémon, Typen Drache und Flug, dritte Generation. 7,0 m (23 ft) bei 206,5 kg (455 lb), Basiswerte-Summe 680, als Mega 780. Rayquaza lebt in der Ozonschicht und kommt nur herunter, um zu schlichten: Es hat dem Duell von Groudon und Kyogre ein Ende gesetzt.

Was es stark macht

Seine Fähigkeit Wolke Sieben hebt alle Wettereffekte auf und entschärft damit genau die Waffen seiner beiden Rivalen aus Hoenn. Die Signaturattacke Zenitstürmer, 120 Stärke, ist zugleich sein Schlüssel zur Mega-Entwicklung: Mega-Rayquaza ist das einzige Pokémon, das sich ohne Mega-Stein mega-entwickelt, es muss diese Attacke nur beherrschen. In dieser Form steigen beide Offensivwerte auf 180, und die Fähigkeit Delta-Wind schützt sogar seinen Flug-Typ.

Im Wettkampf

Mega-Rayquaza ist das einzige Pokémon der Geschichte, das aus dem Ubers-Format verbannt wurde, obwohl dieses Format eigentlich alle aufnehmen soll: Die Community hat darüber ein weiteres eingeführt, Anything Goes, nur seinetwegen. Seine Ausstrahlung reicht weit über das Spiel hinaus, es gibt Pokéball-Lampen mit seinem Konterfei, und mancher Fan stellt sich eine 3D-gravierte Pokémon-Lampe ins Regal, so wie andere einen Glücksbringer aufhängen.

2. Mewtu

Mewtu im Film Mewtu schlägt zurück

Gen-Pokémon, Typ Psycho, erste Generation. 2,0 m (6 ft 7 in) bei 122 kg (269 lb), Basiswerte-Summe 680 und 780 in jeder seiner beiden Mega-Formen. Aus der DNS von Mew geklont, um der perfekte Kämpfer zu sein, ist Mewtu das Experiment, das zu gut gelungen ist.

Was es stark macht

Seine 154 im Spezial-Angriff waren schon in der ersten Generation Rekord, und die Signaturattacke Psychosturm, 100 Stärke, berechnet ihren Schaden an der physischen Verteidigung des Ziels: Spezialmauern, die es aufhalten sollen, werden einfach durchbohrt. Die beiden Mega-Entwicklungen ändern seine Natur, Mega-Mewtu X wird Psycho und Kampf mit 190 im Angriff, Mega-Mewtu Y treibt den Spezial-Angriff auf 194, die beiden höchsten Werte, die je in der Reihe vergeben wurden.

Im Wettkampf

Seit der ersten Generation als Uber eingestuft, seitdem nie wieder heruntergestuft, im Turnier eingeschränkt wie alle großen Legendären. Dreißig Jahre später lässt seine Beliebtheit nicht nach, so sehr, dass seine Pokéball-Lampe zu den gefragtesten der Kollektion gehört.

1. Arceus

Arceus, das Schöpfer-Pokémon, als Kartenillustration

Alpha-Pokémon, Typ Normal, vierte Generation. 3,2 m (10 ft 6 in) bei 320 kg (705,5 lb), Basiswerte-Summe 720, die höchste aller Pokémon, die sich in ihrer Grundform fangen lassen. In der Mythologie von Sinnoh schlüpfte Arceus vor der Welt aus dem Ur-Ei und formte danach Dialga, Palkia und Giratina sowie die Wächter der Seen. Wer ihm gegenübersteht, kämpft nicht gegen einen Gegner, sondern gegen den Schöpfer.

Was es stark macht

Alle sechs Werte stehen auf 120: keine Lücke, kein offensichtlicher Angriffswinkel. Die einzigartige Fähigkeit Variabilität gibt ihm den Typ der Tafel, die es trägt, und die Signaturattacke Urteilskraft, 100 Stärke, übernimmt diesen Typ automatisch. Ein Arceus kann also Feuer, Wasser, Unlicht oder Fee sein, je nachdem, was das Team braucht, und lässt sich deshalb nicht im Voraus kontern. Schon die Vorstellung, es in einem gewöhnlichen Pokéball zu fangen, bleibt Wunschdenken, und genau das macht seinen Reiz aus.

Im Wettkampf

Arceus ist seit fünfzehn Jahren eine Säule des Ubers-Formats, in Dutzenden Varianten. Die berühmteste bleibt das Normal-Arceus mit Schwerttanz und Turbotempo, das ein ganzes Team wegfegen kann, sobald es einmal läuft. Kein anderes Pokémon bietet auf höchstem Niveau so viele spielbare Sets.

Die Fälle, über die gestritten wird

Arceus oder Mewtu, wer ist wirklich die Nummer 1?

Die Basiswerte sagen Arceus, 720 gegen 680. Die Obergrenzen sagen Mewtu, dessen beide Mega-Formen 780 erreichen, während Arceus überhaupt keine höhere Form besitzt. Die Lore gibt Arceus die Hand zurück: Ein Schöpfergott wiegt schwerer als ein Laborklon, so gelungen dieser auch sein mag. Den Ausschlag gab für uns die Beständigkeit, denn Arceus steht ohne fremde Hilfe an der Spitze, während Mewtu einen Mega-Stein braucht, um daran vorbeizuziehen.

Proto-Groudon und Proto-Kyogre, 770 Punkte, die nicht doppelt zählen

Die Proto-Formen kommen auf 770 Punkte und liegen damit über Arceus. Neue Pokémon entstehen dabei aber nicht: Es sind vorübergehende Zustände, an einen Edelstein gebunden, die mit dem Kampfende wieder verschwinden. Kyogre und Groudon werden deshalb nach ihren 670 Basispunkten einsortiert, ihr Proto-Potenzial zählt als Argument, nicht als Maß. Dieselbe Logik gilt für die Mega-Entwicklungen, die als Obergrenze ihres Trägers gelten und nicht als eigenes Geschöpf.

Unendynamax-Endynalos, die höchste Summe des Spiels, die kein ernsthaftes Ranking führt

Das Paradox der achten Generation: Endynalos kommt in der Grundform auf 690 Punkte, seine Unendynamax-Form dagegen auf 1.125, die höchste je verzeichnete Summe, mit 255 KP und zwei Verteidigungswerten von 250. Dieser vergiftete Drache von 20 m (65 ft 7 in) und 950 kg (2.094 lb) misst als Unendynamax 100 m (328 ft). Warum bleibt er trotzdem draußen? Weil diese Form nur in einem vorgegebenen Kampf von Schwert und Schild existiert: Sie ist weder fangbar noch spielbar, in keinem Modus, keinem Format, keinem Turnier. Ein Rekord, den niemand nutzen kann, bleibt ein Datenblatt und keine echte Stärke.

Die Abwesenden, die Anspruch hätten anmelden können

Ho-Oh steht bei 680 wie Lugia, Reshiram und Zekrom ebenso, und Kyurem erreicht als Schwarzes und als Weißes Kyurem 700. Ultra-Necrozma kommt sogar auf 754 und damit über Arceus, doch wie bei den Proto-Formen hängt das an einer zeitweiligen Fusion. Stärke hat im Übrigen nichts mit der Statur zu tun: Das Ranking der größten Pokémon ergibt eine völlig andere Top 10.

Welches Pokémon ist für Sie das stärkste?

Von Kyogre, das die Ozeane aushob, bis zu Arceus, dem Schöpfer, erzählt diese Top 10 dreißig Jahre Überbietung: Jede Generation wollte ihren Titanen, und jeder Titan hat die Grenze neu gezogen. Die Begeisterung für diese Legendären reicht bis in die Objekte hinein, die ihnen gewidmet sind, von gegradeten Karten bis zu 3D-gravierten Kristall-Pokébällen, bei denen Rayquaza und Mewtu die gefragtesten Motive bleiben. Und Sie: Hätten Sie Mewtu vor Arceus gesetzt oder Ho-Oh in die Liste geschoben? Über das Ranking lässt sich in den Kommentaren streiten, dafür ist es gemacht.

Häufige Fragen zu den stärksten Pokémon

Welches ist das stärkste Pokémon überhaupt?

Arceus, mit 720 gleichmäßig verteilten Basiswertpunkten und seiner Rolle als Schöpfer des Pokémon-Universums. Nur zeitweilige Formen, Mega oder Proto, ziehen punktuell an ihm vorbei.

Welches Pokémon hat die höchste Basiswerte-Summe?

Unendynamax-Endynalos mit 1.125 Punkten, doch diese Form ist nie spielbar. Unter den nutzbaren Formen teilen sich Mega-Rayquaza, Mega-Mewtu X und Mega-Mewtu Y den Rekord bei 780.

Ist Mewtu stärker als Arceus?

In der Grundform nein: 680 gegen 720. Mit einem Mega-Stein erreicht Mewtu 780 und schlägt härter zu als der Schöpfer. Es hängt also davon ab, ob man zeitweilige Formen im Vergleich gelten lässt.

Warum taucht Unendynamax-Endynalos in keinem Ranking auf?

Weil seine Unendynamax-Form nur in einem festgelegten Story-Kampf von Schwert und Schild auftritt. Sie ist weder fangbar noch im Ranglistenkampf einsetzbar, ihre Summe von 1.125 bleibt damit theoretisch.

Welches ist das stärkste Pokémon außerhalb der Legendären?

Letarking mit 670 Punkten, genauso viel wie Kyogre und Groudon. Seine Fähigkeit Schnarchnase, die es jede zweite Runde aussetzen lässt, verhindert, dass es davon profitiert. Dahinter liegen die Pseudo-Legendären wie Dragoran, Despotar oder Knakrack bei höchstens 600.

Zählen Mega-Entwicklungen und Proto-Formen im Ranking?

Sie zählen als Obergrenze, nicht als Basis: Es sind zeitweilige Zustände ein und desselben Pokémon. Deshalb stehen Kyogre und Groudon mit 670 in der Liste, trotz ihrer Proto-Formen mit 770.

Welches Pokémon beherrscht die Wettkämpfe?

Je nach Format: Arceus und Proto-Groudon sind historische Säulen des Ubers-Formats, Kyogre walzt die Turniersaisons nieder, in denen eingeschränkte Legendäre erlaubt sind, und Mega-Rayquaza ist so stark, dass mit Anything Goes eigens ein Format über allem anderen geschaffen wurde, nur um es aufzunehmen.

Welches Pokémon dieser Top 10 ist das schnellste?

Deoxys, mit 150 Basis-Initiative in der Normalform und bis zu 180 in der Initiativeform, lange der Rekord des Spiels, bis Regieleki auf 200 kam.

Häufige Fragen

Alles, was Sie wissen müssen.

Welches Pokémon ist das stärkste?

+

Arceus gilt allgemein als das stärkste Pokémon, denn es ist der Schöpfer des Pokémon-Universums. Zu den gefährlichsten Kämpfern zählen außerdem Mewtu, Rayquaza, Zacian und Endynalos. Die Reihenfolge ändert sich je nach Generation und Wettkampfformat.

Welches sind die stärksten legendären Pokémon?

+

Zu den stärksten legendären Pokémon gehören Arceus, Mewtu, Rayquaza, Kyogre und Groudon. Jede Generation bringt noch beeindruckendere Legendäre hinzu, etwa Zacian, Endynalos oder die Paradox-Pokémon aus Karmesin und Purpur.

Ist Mewtu das stärkste Pokémon?

+

Mewtu ist eines der stärksten Pokémon der ersten Generation, per Gentechnik aus der DNS von Mew erschaffen. Seine außergewöhnlichen Werte machen es zu einem gefährlichen Gegner, doch Pokémon wie Arceus oder die Legendären der neueren Generationen übertreffen es in manchen Formaten.

Wo findet man eine Pokéball-Lampe mit legendären Pokémon?

+

Pokéled bietet Pokéball-Lampen aus optischem K9-Kristall mit 3D-Lasergravur der beliebtesten legendären Pokémon wie Rayquaza, Lugia oder Mewtu. Jedes Stück ist nach ISO 9001 zertifiziert und wird weltweit versandt.

Gewinnt immer das Pokémon mit der höchsten Basiswerte-Summe?

+

Nein. Die Summe der Basiswerte misst ein Potenzial, nicht den Ausgang eines Kampfes. Ein schnelleres Pokémon, das zuerst zuschlägt, ein Typvorteil oder eine gut gewählte Attacke drehen den Abstand oft um. Arceus dominiert mit 720 auf dem Papier, fällt aber gegen einen Gegner, der seine gerade aktuelle Schwäche ausnutzt.

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