Phione steckt im Sprudelgrund, der ersten kostenpflichtigen Welle des Erweiterungspasses von Pokémon Pokopia, erschienen am 5. August 2026. Unter der größten Insel des Gebiets muss gegraben werden, um einen Geheimgang freizulegen. Eines lohnt sich vorher zu wissen: Sein Status als mysteriöses Pokémon ist längst nicht unumstritten, selbst spezialisierte Guides widersprechen sich.

Offizielles Key Visual von Sprudelgrund, dem ersten Teil des Erweiterungspasses von Pokémon Pokopia. © 2026 Pokémon/Nintendo/Creatures/GAME FREAK.
Wie schaltet man den Zugang zum Sprudelgrund frei, bevor die Suche nach Phione beginnt?
Der Sprudelgrund setzt zuerst das kostenlose Update 2.0.0 voraus, das die VM Taucher bei Manaphy erlernbar macht, und danach den gekauften Erweiterungspass für 34,99 €. Ohne beides bleibt die Tür zu: Der Pass allein schaltet am Erscheinungstag nichts frei.
Im Einzelnen muss die Region Graumeer freigeschaltet, der Sprung beherrscht, Surfer bei Lapras und anschließend Taucher bei Manaphy erlernt sowie die Quest „Eine angenehmere Umgebung“ vor Ort abgeschlossen sein. Sind diese Schritte erledigt, geht es zurück ins Pokémon-Center von Graumeer, zu einem Gespräch mit Enton. Direkt dahinter führt der Weg unter die Oberfläche, dort liegt das große Unterwassertor zum Sprudelgrund. Das kostenlose Update haben wir in unserem Artikel über die Neuerungen von Sprudelgrund aufgeschlüsselt, samt vollständiger Tabelle kostenlos gegen kostenpflichtig.

Enton empfängt den Spieler in der Unterwasserstadt von Sprudelgrund. © 2026 Pokémon/Nintendo/Creatures/GAME FREAK.
Wo und wie findet man Phione vor Ort?
Phione versteckt sich unter der größten Insel des Gebiets: Der Boden ist dort stellenweise aufgegraben, und ein Geheimgang führt unter die Klippe. Man folgt ihm, zerschlägt ein paar Blöcke wie bei jedem mysteriösen Pokémon der Pokopia-Reihe und spricht Phione anschließend an, damit es sich dem Team anschließt. Französische Guides verorten diesen Winkel auf der Insel, die Pokekalos „Starmie-Trauminsel“ nennt, ohne dass sich die Seiten auf einen Namen einigen. Diese Unschärfe zeigt vor allem, wie frisch der DLC noch ist.
Diese Methode bricht vollständig mit den Hauptspielen. Dort lässt sich Phione nie in freier Wildbahn fangen: Es schlüpft aus einem Ei, wenn man Manaphy oder ein anderes Phione mit Ditto züchtet. Pokopia dreht die Logik um, Erkundung statt Zucht, und verschiebt damit auch die Diskussion um seinen Status, die gleich darunter folgt.
| So bekommt man Phione | Hauptspiele (Diamant, Karmesin …) | Pokémon Pokopia |
|---|---|---|
| Fang in freier Wildbahn | Nicht möglich | Ja, im Sprudelgrund |
| Zucht (Manaphy oder Phione + Ditto) | Einziger Weg | Nicht nötig |
| Voraussetzung | Manaphy oder Phione bereits besitzen | Erweiterungspass + Update 2.0.0 |

Die vertikale Erkundung von Sprudelgrund, mit Plattformen und Truhen. © 2026 Pokémon/Nintendo/Creatures/GAME FREAK.
Ist Phione wirklich ein mysteriöses Pokémon? Selbst Fachleute streiten darüber
Offiziell ja: Phione steht im Nationalen Pokédex unter den mysteriösen Pokémon, neben Mew und Jirachi, und Pokekalos zählt es ohne Umschweife zu den fünf Mysteriösen, die DLC 1 von Pokopia bringt, zusammen mit Manaphy und Volcanion. Ganz so einfach ist es aber nicht: Der offizielle Strategieguide zu Pokémon HeartGold und SoulSilver, erschienen bei Prima, schrieb schwarz auf weiß, dass Phione NICHT legendär ist, eben weil es sich erzüchten lässt, ein Weg, der jedem anderen mysteriösen Pokémon des Spiels versperrt bleibt.
Diese Unschärfe taucht sogar in Pokopia selbst auf. Der Pokédex-Eintrag im Spiel vergibt weder den Vermerk legendär noch mysteriös: Er führt Phione als gewöhnliches Wasser-Pokémon der Kategorie „Seetreiber“, ohne Stern und ohne besondere Umrandung. Den Unterschied zwischen mysteriösen und legendären Pokémon haben wir samt Darkrai in unserem Vergleich auseinandergenommen: Phione ist genau der Grenzfall, der dort noch keinen Platz gefunden hatte.

Phione, offizielles Pokémon-Artwork. © The Pokémon Company / Nintendo / Creatures / GAME FREAK.
Wie hängen Phione und Manaphy im Sprudelgrund zusammen?
Manaphy kommt in der Geschichte zuerst: Es bringt Taucher schon mit dem kostenlosen Update 2.0.0 bei, noch vor dem Kauf des DLCs. In den Hauptspielen schlüpft Phione aus einem Ei, das Manaphy legt, kann sich aber nie zu Manaphy entwickeln. Diese Einbahnstraße respektiert Pokopia auf seine Weise, indem es beide als zwei getrennte Begegnungen im Sprudelgrund behandelt statt als Verwandtschaft, die man erst freischalten müsste.

Manaphy, offizielles Pokémon-Artwork. © The Pokémon Company / Nintendo / Creatures / GAME FREAK.
Beide gelten in der Folklore der Reihe als Hüter der Meere, ein Bild, das auch ohne eingeschaltete Konsole funktioniert, sobald man ein legendäres Pokémon mit dem Ozean verbindet. Bei uns trägt die Lugia Pokéball-Lampe auf Holzsockel diese Symbolik des Meereshüters, für 29,99 €, ganz ohne Quest und ohne Ditto.
Was gibt es in der Unterwasserstadt von Sprudelgrund sonst noch zu entdecken?
Fünf Wasser-Pokémon kommen mit dem DLC ins Spiel: Corasonn (Corsola), Remoraid, Starmie, Finneon und Kanivanha (Carvanha). An ihrer Seite baut man die Stadt wieder auf, pflanzt Algen und Wassermelonen unter Wasser und kann ein U-Boot im Tohaido-Look zusammensetzen, das als geheimes Versteck dient. Eine Tiefseezone, in der leuchtende Korallen den Weg durch die Dunkelheit weisen, rundet die Karte für alle ab, die mehr sehen wollen als die ersten Gebäude.
| Pokémon (deutscher Name) | Englischer Name | Typ |
|---|---|---|
| Corasonn | Corsola | Wasser |
| Remoraid | Remoraid | Wasser |
| Starmie | Starmie | Wasser / Psycho |
| Finneon | Finneon | Wasser |
| Kanivanha | Carvanha | Wasser / Unlicht |
Schiggy gehört ebenfalls zu den Stammgästen, die den Spieler auf den offiziellen Screenshots des Gebiets begleiten, neben unerwarteteren Wasser-Pokémon wie Lampi. Wer nach dieser Stimmung ein Andenken sucht, das weder Ditto noch Zucht verlangt: die Schiggy Pokéball-Lampe aus Kristall zeigt seine Silhouette lasergraviert in einem Block aus K9-Kristall, ebenfalls für 29,99 €.

Lampi, eines der Pokémon, die einem nachts im Sprudelgrund begegnen. © 2026 Pokémon/Nintendo/Creatures/GAME FREAK.

Schiggy und weitere Wasser-Pokémon vor einem der wiederaufgebauten Gebäude im Sprudelgrund. © 2026 Pokémon/Nintendo/Creatures/GAME FREAK.
Muss man am 5. August wirklich zahlen, um alles zu sehen?
Nein, nicht für alles. Das Update 2.0.0 ist kostenlos und verändert das Spiel bereits grundlegend: Nur darüber gibt es Taucher, das Schwimmen mit Wasser-Pokémon und das Bauen unter der Oberfläche von Graumeer. Der Pass für 34,99 € legt ein ganzes Reiseziel obendrauf, den Sprudelgrund, mit eigenen Möbeln, Outfits und neuen Pokémon, Phione inklusive.
Anders gesagt: Wer nichts bezahlt, ist rund um Graumeer schon unter Wasser unterwegs und trifft Manaphy, um Taucher zu lernen. Verschlossen bleiben nur die Stadt selbst, ihre Missionen und Phione. Das ist ein klarer Schnitt, deutlich nachvollziehbarer als bei vielen Spielen mit Zusatzinhalten, wo der kostenlose Teil oft nur aus Fehlerkorrekturen besteht.

Die Tiefseezone von Sprudelgrund, in der leuchtende Korallen den Weg weisen. © 2026 Pokémon/Nintendo/Creatures/GAME FREAK.
Häufige Fragen zu Phione in Pokémon Pokopia
Muss man für Phione bezahlen?
Ja. Phione lebt ausschließlich im Sprudelgrund, der dem Erweiterungspass für 34,99 € vorbehalten ist. Das kostenlose Update 2.0.0 erlaubt Taucher und das Schwimmen mit Wasser-Pokémon, öffnet aber weder die Stadt noch den Weg zu Phione.
Lassen sich Manaphy und Phione aus Pokopia mit den Hauptspielen tauschen?
Nein. Pokémon Pokopia ist ein Aufbau-Ableger und kein Hauptspiel, das zum DLC-Start an Pokémon HOME angebunden wäre. Die im Sprudelgrund gefangenen Pokémon bleiben in Pokopia.
Wie lange dauert es, den Zugang zum Sprudelgrund freizuschalten?
Das hängt vom Fortschritt in Graumeer ab: Die Quest „Eine angenehmere Umgebung“ muss abgeschlossen und erst Surfer, dann Taucher erlernt sein, bevor sich das Unterwassertor überhaupt öffnet. Wer diese Schritte noch vor sich hat, braucht dafür mehrere Spielstunden vor dem DLC selbst.
Warum nennen manche Guides Phione legendär und andere mysteriös?
Beide Wörter kursieren, weil die offizielle Grenze bei genau diesem Pokémon seit jeher diskutiert wird. Der Pokédex führt es unter den mysteriösen Pokémon, ein offizieller Strategieguide hat ihm den legendären Status aber ausdrücklich abgesprochen, weil es sich fortpflanzen kann. Dieses Argument gibt es bei keinem anderen mysteriösen Pokémon.
Welche weiteren mysteriösen Pokémon kommen mit DLC 1 von Pokopia?
Laut Pokekalos stoßen Manaphy und Volcanion in dieser ersten Welle zu Phione dazu. Zusammen mit Mew und Jirachi aus dem Hauptspiel sind damit fünf mysteriöse Pokémon in Pokopia verfügbar.
Hat die Lugia Pokéball-Lampe von Pokéled etwas mit den Hütern der Meere aus der Reihe zu tun?
In der Pokémon-Folklore ja: Lugia gilt dort als Hüter der Meere, ein Bild, das dem von Manaphy und Phione nahekommt. Es ist kein Gegenstand aus Pokopia, sondern eine lasergravierte Pokéball aus K9-Kristall auf einem LED-Sockel mit USB-Anschluss, im Shop für 29,99 €.








